Dublin - eine lebendige Stadt

Ein Ort der Literatur


Im Jahr 2010 wurde Dublin von der UNESCO im Rahmen ihres Creative City Networks zur 'Stadt der Literatur' ernannt. Kein Wunder. Denn viele bekannte Schriftsteller wie Oscar Wilde, Samuel Beckett, Jonathan Swift oder auch Tana French und Sally Rooney sind AbsolventInnen des berühmten Trinity Colleges. Dieses wurde bereits 1592 gegründet und stellt immer noch das Zentrum der lebendigen Hauptstadt Irlands dar.

Ein ort der musik


Quasi um die Ecke befindet sich die lebendige, ca. 500 m lange Grafton Street mit vielen Geschäften und Lokalen. Dort - so wurde mir erzählt - haben sehr erfolgreiche irische Musiker gespielt, als sie noch kaum jemand gekannt hatte. Und bis heute trifft man auf durchaus beeindruckende Stimmen und Songs vieler Künstler, die darauf warten, entdeckt zu werden. Und vielleicht werden auch ihre Namen einmal so berühmt werden wie jene von Sinnead O'Connor, Van Morrison, Bob Geldof, Johnny Logan, Ed Sheeran, U2, the Dubliners und ganz vielen mehr.

Aber Dublin beeindruckt nicht nur mit Kunst, Literatur und gemütlichen Pub-Besuchen. Der DART - eine Zuglinie ähnlich unserer Schnellbahn - verbindet die Vororte Dublins entlang der Küste der fast 600.000 Einwohner zählenden Stadt. Ein Besuch dieser Küstenvororte ist jedenfalls eine Reise wert!

Outdoors - bei jedem Wetter


In den Küstenorten kann man frischen Fisch und Meeresfrüchte genießen, schöne Wanderungen entlang von Steilküsten unternehmen oder auch einfach nur an Pieren entlang spazieren und das Meeresrauschen auf sich wirken lassen. Hartgesottene wagen sogar - mit Badehaube oder Zipfelmütze - einen Sprung in den Atlantik.

Die laufenden Wetterumschwünge scheinen die Menschen bei der Ausübung der Outdoor-Aktivitäten kaum zu stören. Denn der ständige Wechsel von Sonnenstrahlen, Wolken, Regengüssen und leichtem Nieselregen mit wunderschönen Regenbogen und dem Glitzern von Nass in saftig grünen Wiesen ist ein ständiger Begleiter.

Entspannung pur


Die Lebendigkeit und die unglaubliche Freundlichkeit und Offenheit der irischen Bevölkerung wirkt wie Balsam auf der Seele. Und fügt man dann noch die kühle, erfrischende Meeresluft, das Meeresrauschen sowie das Geräusch der Möwen hinzu, kann einem klaren Kopf und neuen Ideen kaum noch was im Wege stehen. Außer vielleicht, man hat ein paar Pints zu viel getrunken ;-).